Ladenöffnungszeiten in NRW sollen überprüft werden

Ladenöffnungszeiten in NRW sollen überprüft werden


News EssenIst es bald schon wieder vorbei mit dem Shoppen bis 24.00 Uhr? Das ist die Frage, die sich in der letzten Woche Unternehmer, Kirchenvertreter und Gewerkschafter bei einer Expertenanhörung im Landtag stellten. Nach den Plänen der Landesregierung soll das 2006 liberalisierte NRW-Ladenöffnungsgesetz gründlich überarbeitet werden. Damit könnte das Einkaufen am späten Abend an Werktagen bald wieder der Vergangenheit angehören.
Von den Kirchen wurde eine Beschränkung der verkaufsoffenen Sonntage gefordert, die Gewerkschaften forderten einen besseren Schutz der Arbeitnehmer vor Nacht- und Sonntagsarbeit. Gestritten wird auch über die Frage, welche Geschäfte an Sonntagen "Reisebedarf" verkaufen dürfen. Zudem fordern die Bauern mehr Freiheiten für "Hofläden", damit Produkte aus landwirtschaftlicher Erzeugung an den Kunden gebracht werden können.
2006 hatte die schwarz-gelbe Vorgängerregierung das liberalere Ladenöffnungsgesetz beschlossen. Dadurch ist es Einzelhändlern erlaubt, ihre Geschäfte an Werktagen durchgehend zu öffnen. IM Koalitionsvertrag von 2010 hatte die rot-grüne Minderheitsregierung angekündigt, "die Aushöhlung des Sonn- und Feiertagsschutzes" zu korrigieren. Der Grünen-Fraktionschef Reiner Priggen hält werktags eine Öffnungszeit von 24.00 auf 22.00 Uhr für angemessen. Die Grünen wollen zugleich die Bürger im Internet nach ihrer Meinung fragen.
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Zahlen & Fakten: Stadtname:
Essen

Bundesland:
Nordrhein-Westfalen

Regierungsbezirk:
Düsseldorf

Landkreis:
Kreisfreie Stadt

Höhe:
116 m ü. NN

Fläche:
210,31 km²

Einwohner:
576.259

Autokennzeichen:
E

Vorwahl:
020102054

Gemeinde-
schlüssel:

05 1 13 000



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